KV Verhandlungen starten!

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Am Montag, 19.09.2022, überreichten die Gewerkschaften GPA und vida dem Arbeitgeberverband „Sozialwirtschaft Österreich“ das Forderungsprogramm für die Kollektivvertragsverhandlungen für die 130.000 Beschäftigten im privaten Gesundheits- und Sozialbereich. Im Zentrum steht die Forderung nach einer realen und nachhaltigen Erhöhung der Löhne und Gehälter. 

Anbei findest du die Forderungen der Gewerkschaft für bessere Arbeitsbedingungen und die Forderungen der Geschäftsführungen für bessere Unternehmensbedingungen. Diese Forderungen treffen in den Verhandlungsrunden in Wien am 14.10; 19.10. und 16.11.2022 aufeinander. Ob es bei diesen Verhandlungsrunden bleibt und was am Ende als Ergebnis für uns alle gilt, hängt zum großen Teil davon ab wieviel Druck die Gewerkschaft in und zwischen den Verhandlungen aufbringen kann.

Was kannst du dafür tun?

Der wichtigste Punkt ist, werde Teil der Gewerschaft und unterzeichne die Mitgliedschaft bei deinem Gewerkschaftsverein dem ÖGB!

Unterstütze die Aktionen die je nach Verhandlungsverlauf notwendig werden.

Teile die Gewerkschaftskampagnen auf deinen sozialen Medien um damit die öffentliche Meinung und die offizielle Medienwelt für bessere Arbeitsbedingungen in unserem Bereich einzustimmen.

Folgend findest du Links, die du gerne teilen kannst:


Kampagnen-Homepage Worte reichen nicht…


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Kampagne auf Twitter…

Eine Betriebsversammlung, bei der wir dich über den Stand der Verhandlungen am laufenden halten, findet am Dienstag 8. November 2022 um 16:30 Uhr statt.

Gemeinsam erreichen wir mehr!

Kilometergeld – 60 Cent fordert die Gewerkschaft

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Kilometergeld
Seit vierzehn Jahren ist das amtliche Kilometergeld nicht erhöht worden. 2008 hat Finanzminister Grasser es eingefroren. Die 42 Cent pro Kilometer decken aber bei Weitem nicht mehr die gestiegenen Erhaltungs- und Spritkosten ab. Wir fordern daher eine Erhöhung auf 60 Cent pro Kilometer.

Uns geht es dabei zum Beispiel um Pflegerinnen und Pfleger, die nicht öffentlich fahren können, wenn sie sich von Klientin zu Klient bewegen.

Gewerkschaftlicher Druck wirkt!

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Eine erfreuliche Nachricht unserer Gewerkschaft weiterleiten:

Jetzt gibt es den Zuschuss auch für Heimhilfen und BehindertenbegleiterInnen

Die Pflegereform ist ein erster wichtiger Schritt, viele weitere müssen folgen!

Am 12. Mai hat die Bundesregierung die Pflegereform angekündigt. In der letzten Plenarsitzung des Parlamentes wurden nun die ersten gesetzlichen Grundlagen dafür beschlossen. Ein wesentlicher Teil des Budgets soll dabei für Gehaltsaufzahlungen verwendet werden. Bis zum Schluss war unklar, wer in den Genuss des Zweckzuschusses kommen soll – wichtige Berufsgruppen für die Versorgung hat die Bundesregierung vergessen. Doch nun zeigt sich, es zahlt sich aus dran zu bleiben. Die Bundesregierung hat endlich reagiert, die Pflegereform wird ausgeweitet!

„Es freut uns wirklich sehr, dass die Bundesregierung jetzt auch Heimhelferinnen und Behindertenbetreuer beim Gehaltsbonus im Rahmen der Pflegereform berücksichtigt. Das haben sich die Kolleginnen und Kollegen mehr als verdient.

Es ist aber auch klar, dass das nur ein Schritt in die richtige Richtung ist, auf den noch viele folgen müssen“.

 Zusammenhalt zahlt sich aus

Der öffentliche Druck in Form von regelmäßigen Protestaktionen auf der Straße, die Petitionen sowie die starke Allianz der Stellungnahmen im Bereich der Begutachtung für die Pflegereformgesetze konnten die Bundesregierung und Gesundheitsminister Johannes Rauch nicht ignorieren. Zudem haben sich die Gewerkschaften für eine Hereinnahme von HeimhelferInnen und BehindertenbetreuerInnen in den Gehaltsbonus ausgesprochen. Auch politisch Verantwortliche haben sich in diese Richtung klar geäußert.

Gewerkschaft bleibt dran

Die derzeitigen Gesetze sind erst der Anfang! Um dauerhaft bessere Arbeitsbedingungen und eine ausreichende Versorgung im Gesundheits-, Langzeitpflege- und Sozialbereichs zu sicher, sind noch viele weitere Schritte notwendig.

„Die Regierung hat also noch jede Menge Arbeit vor sich liegen. Es braucht auch dringend strukturelle Verbesserungen.“